Wenn du dich bereits in den Wechseljahren befindest, kennst du das Szenario womöglich: Du trinkst genauso viel Alkohol wie früher und plötzlich steigen dir die Getränke stärker zu Kopf. Zusätzlich wachst du am nächsten Morgen mit einem unangenehmen Kater auf. Doch warum verhält sich der Körper mit zunehmendem Alter so? Und was solltest du in der Menopause beachten?
Alkohol und das Alter: Wieso verträgt der Körper im Alter weniger Alkohol?
Mit dem Alter sinkt der Wasseranteil im Körper, da die Zellen nicht mehr so gut wie früher in der Lage sind, Wasser zu speichern. Das hat zur Folge, dass sich die gleiche Menge an Alkohol auf weniger Körperflüssigkeit verteilt – der Alkohol wirkt stärker. Darüber hinaus ist der Körper in den Wechseljahren nicht mehr so gut in der Lage, Alkohol abzubauen. Die Leber arbeitet langsamer und der Stoffwechsel wird mit den Jahren träger. Es kommt schneller zu einem Unwohlsein am nächsten Morgen.
Wie wirkt sich Alkohol auf die Wechseljahrbeschwerden aus?
Je älter der Mensch wird, desto empfindlicher wird er für die Auswirkungen von Alkohol. In den Wechseljahren macht sich das besonders stark bemerkbar. Übrigens: Da Frauen meist ein geringeres Körpergewicht haben, zeigt sich die Alkoholunverträglichkeit hier besonders deutlich. Zu den Beschwerden, die Alkohol in den Wechseljahren verstärken kann, zählen Schlafstörungen und Hitzewallungen. Zudem soll der Alkoholkonsum Nachtschweiß begünstigen.
Die Symptome in den Wechseljahren werden grundsätzlich durch den niedrigen Spiegel an Fortpflanzungshormonen im weiblichen Körper verursacht. Alkohol löst diese somit nicht aus, sondern verstärkt sie lediglich.
Wie viel kann ich in den Wechseljahren trinken?
Eine erhöhte Alkoholunverträglichkeit ist keinesfalls ein Grund, dass Frauen gar keine alkoholischen Getränke mehr zu sich nehmen dürfen. Dennoch sollte der Alkoholkonsum in den Wechseljahren etwas reduziert werden. Experten sprechen bei 2-5 Getränken am Tag von einem übermäßigen Konsum. Ab einem Alter von 65 Jahren solltest du als Frau weniger als ein Standardglas Alkohol am Tag zu dir nehmen. Außerdem gilt es, mindestens zwei alkoholfreie Tage in der Woche einzulegen.
Es gibt auch einige Studien, die besagen, dass eine gewisse Menge Alkohol auch die Symptome der Wechseljahre lindern können. In 2015 hat ein Forschungsteam eine Studie veröffentlicht, dass ein Getränk pro Tag dazu beitragen kann, dass Risiko für Hitzewallung zu lindern. Eine weitere Studie aus 2005 hat ergeben, dass Alkohol dabei helfen kann die Hitzewallungen zu lindern.
Übrigens sollten auch Männer, obwohl sie keine Wechseljahre durchmachen, ab einem gewissen Alter weniger trinken. Hier liegt die Grenze bei weniger als zwei Standardgläsern am Tag.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema Alkohol und Wechseljahre
Wieso vertrage ich Alkohol immer schlechter?
Dass du Alkohol mit zunehmendem Alter immer schlechter verträgst, ist ganz normal. Schuld daran ist die mangelnde Fähigkeit deiner Körperzellen, Wasser zu speichern. Dadurch kann der Alkohol im Körper nicht ausreichend verdünnt werden und das Getränk steigt dir schneller zu Kopf. Außerdem kommt es schneller zum Hangover.
Was kann ich in den Wechseljahren trinken?
Eine moderate Menge an Alkohol ist in den Wechseljahren erlaubt. Alkohol kann sich in Maßen sogar positiv auf den Körper auswirken. Er soll das Risiko für Herzerkrankungen senken können. Wer sich zusätzlich ein wenig pflanzliche Unterstützung heranziehen will, sollte die vedi up Kapseln von sandhya ausprobieren. Die einzigartige Rezeptur aus sieben ayurvedischen Heilpflanzen kann als natürlicher Support zu Dinner und Drinks herangezogen werden. Die enthaltenen Bitterstoffe können die Leberfunktion unterstützen und sorgen für einen angenehm ruhigen Schlaf und ein besseres Aufwacherlebnis am nächsten Morgen.
Viele Kundeninnen berichten von dem positiven Effekt von vedi up auf ihr Wohlbefinden nach 2-3 Gläsern Wein:
Was hilft pflanzlich bei Wechseljahren?
Soja-Präparate gelten aufgrund der enthaltenen Isoflavone als beliebt, wenn es um pflanzliche Mittel für die Menopause geht. Sie enthalten pflanzliche Östrogene, welche auch als die weiblichen Hormone bekannt sind. Auch Rotklee wird gerne eingenommen. Er soll gegen Hitzewallungen wirken.
Fazit: Das solltest du bei Alkohol in den Wechseljahren beachten
Die Wechseljahre sind eine Zeit, in der sich der weibliche Körper stark verändert. Daher solltest du auch deinen Alkoholkonsum reduzieren. Es gilt, mit zunehmendem Alter immer weniger alkoholische Getränke zu trinken. Alkohol kann Beschwerden verstärken, zu einem stärkeren Hangover führen sowie eine schnellere und stärkere Wirkung entfalten.