Gewichtszunahme in den Wechseljahren: Ursachen verstehen, Lösungen finden

Gewichtszunahme in den Wechseljahren: Ursachen verstehen, Lösungen finden

Die Wechseljahre bringen zahlreiche Veränderungen mit sich – sowohl körperlich als auch hormonell. Viele Frauen stellen in dieser Lebensphase eine unerwünschte Gewichtszunahme fest. Ein wesentlicher Grund dafür ist der sinkende Östrogenspiegel, der die Fettverteilung im Körper beeinflusst. Während vor den Wechseljahren Fett gleichmäßiger über den Körper verteilt wird, neigt es dazu, sich danach vor allem im Bauchbereich anzusammeln.

Gleichzeitig verändert sich der Grundumsatz, also die Energie, die der Körper im Ruhezustand verbraucht. Mit zunehmendem Alter nimmt die Muskelmasse ab, während der Anteil an Fettgewebe steigt. Da Muskeln mehr Energie verbrauchen als Fett, verlangsamt dieser Prozess den Stoffwechsel erheblich.

Auch andere Hormone spielen dabei eine Rolle: Insulin, das für die Regulierung des Blutzuckerspiegels zuständig ist, wird durch hormonelle Veränderungen empfindlicher. Das kann dazu führen, dass der Körper Zucker schneller in Fett umwandelt. Zusätzlich fördert ein erhöhter Cortisolspiegel, ausgelöst durch Stress, die Fettablagerung, vor allem im Bauchbereich.

 

Wie Ernährung helfen kann, das Gewicht in Balance zu halten

Eine bewusste Ernährung ist der Schlüssel, um Gewichtszunahme in den Wechseljahren entgegenzuwirken. Da der Kalorienbedarf mit dem Alter sinkt, ist es besonders wichtig, nährstoffreiche und ausgewogene Lebensmittel zu wählen. Der Fokus sollte auf Lebensmitteln liegen, die Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe liefern.

Ballaststoffreiche Nahrungsmittel wie Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Obst und Gemüse tragen nicht nur zur Verdauung bei, sondern sorgen auch für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Dies kann Heißhungerattacken vorbeugen und dabei helfen, die Kalorienzufuhr zu regulieren.

Besonders wertvoll sind zudem Lebensmittel mit Phytoöstrogenen, da diese pflanzlichen Stoffe eine ähnliche Struktur wie das Hormon Östrogen haben und somit helfen können, hormonelle Schwankungen auszugleichen. Gute Quellen sind Tofu, Edamame, Leinsamen oder Kichererbsen.

Gesunde Fette wie Avocados, Nüsse und Olivenöl sind eine ideale Ergänzung. Sie unterstützen den Stoffwechsel und fördern das hormonelle Gleichgewicht. Zucker und gesättigte Fette hingegen sollten reduziert werden, da sie die Fettansammlung begünstigen können. Omega-3-Fettsäuren, die beispielsweise in fettreichem Fisch wie Lachs oder Makrele vorkommen, sind eine weitere wertvolle Unterstützung.

Eine gute Strategie ist es, Mahlzeiten im Voraus zu planen und selbst zuzubereiten. So behältst Du die Kontrolle über die Inhaltsstoffe und vermeidest ungesunde Fertigprodukte. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist essenziell – mindestens zwei Liter Wasser am Tag fördern den Stoffwechsel und unterstützen die Entgiftung.

 

Bewegung: Ein aktiver Lebensstil hilft

Regelmäßige Bewegung ist eine der effektivsten Methoden, um nicht nur das Gewicht zu regulieren, sondern auch die allgemeine Gesundheit zu fördern. Besonders sinnvoll ist eine Kombination aus Krafttraining und Ausdauerübungen. Krafttraining hilft, den Muskelabbau zu verlangsamen und den Stoffwechsel zu aktivieren, während Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking das Herz-Kreislauf-System stärken und Kalorien verbrennen.

Wenn Du mit Sport beginnst, starte langsam. Bereits 20 bis 30 Minuten Bewegung an drei Tagen in der Woche können einen Unterschied machen. Mit der Zeit kannst Du die Intensität und Häufigkeit steigern.

Für alle, die wenig Zeit haben, gibt es einfache Möglichkeiten, Aktivität in den Alltag zu integrieren. Treppensteigen, ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause oder ein paar Übungen zu Hause – schon kleine Schritte haben eine große Wirkung, wenn sie regelmäßig umgesetzt werden.

Setze Dir erreichbare Ziele, wie beispielsweise täglich 500 Schritte mehr zu gehen oder eine neue Sportart auszuprobieren. Aktivitäten mit Freundinnen oder in Gruppen können ebenfalls motivierend wirken und den Spaßfaktor erhöhen.

 

Stressabbau und mentale Gesundheit

Stress hat einen großen Einfluss auf das Gewicht – besonders in den Wechseljahren. Ein dauerhaft hoher Cortisolspiegel fördert nicht nur die Speicherung von Fett, sondern hemmt auch den Muskelaufbau. Deshalb ist es wichtig, gezielt Techniken einzusetzen, um Stress abzubauen.

Yoga ist eine wunderbare Möglichkeit, Körper und Geist zu entspannen. Es verbessert nicht nur die Beweglichkeit, sondern wirkt sich auch positiv auf die mentale Gesundheit aus. Meditation und gezielte Atemübungen sind ebenfalls hilfreich, um den Geist zu beruhigen und den Alltag gelassener zu meistern.

Auch ausreichend Schlaf ist unverzichtbar. Während der Nacht regeneriert sich der Körper und bringt die Hormone wieder ins Gleichgewicht. Eine feste Schlafroutine, bei der Du möglichst zur gleichen Zeit ins Bett gehst und etwa 7 bis 8 Stunden schläfst, kann hier Wunder wirken.

 

Phytoöstrogene als natürliche Unterstützung

In den Wechseljahren können Phytoöstrogene eine wertvolle Unterstützung sein. Diese pflanzlichen Stoffe wirken im Körper ähnlich wie das Hormon Östrogen und können dabei helfen, hormonelle Schwankungen auszugleichen. Sojabohnen, Leinsamen oder Kichererbsen sind einfache und vielseitige Quellen, die sich leicht in die tägliche Ernährung integrieren lassen.

Darüber hinaus fördern Phytoöstrogene den Stoffwechsel und können eine positive Wirkung auf die Fettverteilung im Körper haben. Viele Frauen berichten, dass sie durch den regelmäßigen Verzehr solcher Lebensmittel ihr Gewicht besser kontrollieren und ihr Wohlbefinden steigern konnten.

 

vedi meno: Dein Begleiter für die Wechseljahre

Zusätzlich zur Ernährung kann die richtige Unterstützung mit ausgewählten Produkten eine wertvolle Hilfe sein. Unser speziell entwickeltes Produkt vedi meno wurde geschaffen, um Frauen in den Wechseljahren gezielt zu unterstützen. Die Kombination aus traditionellen Ayurveda-Wirkstoffen und modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen hilft dabei, den Hormonhaushalt ins Gleichgewicht zu bringen. Dank hochwertiger pflanzlicher Inhaltsstoffe, die reich an Phytoöstrogenen sind, kann vedi meno dabei helfen, typische Beschwerden wie Gewichtszunahme, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen zu lindern.

Mit einem kleinen, aber regelmäßigen Ritual kannst Du Deinem Körper in dieser Phase etwas Gutes tun. vedi meno wurde speziell für die Bedürfnisse von Frauen entwickelt, die sich bewusst um ihr Wohlbefinden kümmern möchten.

 

Fazit: Dein Körper, Deine Regeln

Die Wechseljahre sind eine Zeit des Wandels, aber auch eine Phase, in der Du viel für Dein Wohlbefinden tun kannst. Mit der richtigen Ernährung, regelmäßiger Bewegung und bewusster Stressbewältigung kannst Du diese Zeit aktiv gestalten und Deine Lebensqualität steigern. Wichtig ist nicht, alles perfekt zu machen, sondern das Beste für Dich und Deinen Körper zu finden.

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